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Was ist ein quadratisches Gate?
Bei vielen GuliKit-Modulen findest du ein sogenanntes quadratisches „Gate“. Das ist der Rahmen, gegen den der Stick stößt, wenn du ihn in eine Richtung bewegst. Während bei klassischen Controllern oft ein runder Rahmen zum Einsatz kommt, setzt GuliKit gezielt auf eine eckige Variante. Das Ziel: den nutzbaren Weg des Sticks zu maximieren und ein besonders gleichmäßiges, lineares Signal bis zum Rand zu bekommen.
Vergleich zu runden Gates
Der Unterschied liegt im Detail: Bei runden Gates wird der Stick in den Diagonalen mechanisch früher begrenzt. Das bedeutet, dass der elektrische Maximalwert (also das „ganz außen“ für den Sensor) in den Diagonalen nicht so gut erreicht wird wie in den Hauptachsen (oben, unten, links, rechts). Das kann dazu führen, dass Bewegungen in die Ecken etwas „verkürzt“ werden.
Ein quadratisches Gate hingegen sorgt dafür, dass der Stick in allen Richtungen - also auch in den Diagonalen - einen möglichst ähnlichen Maximalweg hat. Das ist vor allem für die Sensorik (bei GuliKit: Hall-Sensor + Magnet) ein Vorteil, weil so ein klareres und reproduzierbareres Signal entsteht. Kurz gesagt: Die Endpunkte sind für den Controller in jeder Richtung besser definiert.
Praxisfolgen beim Spielen
- Vorteil: Theoretisch wird der Messbereich des Sticks besser ausgenutzt. Das sorgt für sehr präzise Erkennung der Endanschläge - ideal für exakte Eingaben und die „Anti-Drift“-Eigenschaften, für die Hall-Sticks wie die von GuliKit bekannt sind.
- Nachteil: Viele Nutzer empfinden die Ecken als ungewohnt „eckig“. Besonders in den Diagonalen fühlt sich die Bewegung manchmal weniger weich an, und bei manchen Modulen entsteht am Rand eine kleine Deadzone oder ein leicht „hakendes“ Gefühl. Das ist vor allem Geschmackssache, aber ein häufiger Kritikpunkt von Umsteigern, die runde Gates gewohnt sind.
Warum GuliKit auf quadratische Gates setzt
GuliKit hat sich klar für Präzision und „Anti-Drift“ als Kernversprechen entschieden. Das quadratische Gate ist ein Design-Kompromiss: Es bietet mehr nutzbaren Weg und klar definierte Randwerte auf den Achsen, was die Signalgenauigkeit maximiert. Dafür nimmt man in Kauf, dass sich die Bewegung in den äußersten Diagonalen nicht ganz so rund anfühlt wie bei herkömmlichen, runden Gates.
Für Bastler und Technikfans, die Wert auf maximale Präzision legen, ist das ein echter Pluspunkt. Wer dagegen das weichste, „klassische“ Stick-Gefühl sucht, muss sich an das etwas eckigere Feedback gewöhnen - oder bleibt beim runden Gate.